Hätte man die Begegnung nicht gesehen, würden die Szenen nach dem Schlusspfiff der Heimbegegnung gegen Germania Wiesmoor II keinen Aufschluss auf den Sieger der Partie gegeben. Während sich die Gäste über die knappe Niederlage freute, ging der Spitzenreiter trotz des knappen Erfolgs mit hängenden Köpfen vom Platz.


Dies hatte sicherlich mit der enttäuschenden Leistung der Heimelf zu tun, die zwar die bessere Mannschaft stellte, aber spielerisch vieles schuldig blieb. Jens Schult köpfte seine Mannen mit dem ersten Eckball nach drei Minuten in Führung. Postwenden gelang den Gästen allerdings nach selber Szenerie der Augleich. Im Anschluss blieben die Schwarz-Weißen spielbestimmend und spielten sich einige Möglichkeiten heraus. Marvin Frick, Manuel Janssen und Kevin Brüling erhöhten folgerichtig auf 4:1, ehe ein Strafstoß mit dem Pausenpfiff für den 4:2 Halbzeitstand sorgte.
Nach dem Pausentee blieb weiterhin vieles Stückwerk, wobei Freese die Vorentscheidung auf dem Fuß hatte. Spielerisch hatte der SVB nach wie vor viel Luft nach oben. Allein die Stimmung um und auf dem Platz ließ eine leise Vorahnung vermuten. Nachdem der Unparteiische dann auch noch aus heiterem Himmel den roten Karton für Manuel Janssen parat hatte wurde es endgültig eine offene Begegnung. Ottersberg traf dreizehn Minuten vor dem Ende zum Anschluss in den Blomberger Giebel und machte aus einem sicheren Heimsieg eine spannende Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gäste allerdings keine weiteren Möglichkeiten zum Ausgleich hatten. Ohnehin war die Chancenauswertung der Germania nahe an 100%.
Die beste Nachricht neben den drei Punkten war auf Blomberger Seite das Comeback von Ralf Meiners, dem nach seiner Einwechslung nur Zentimeter zum ersten Saisontreffer fehlten. Mit dem Erfolg behält der SVB seine weiße Weste und bleibt auch nach der sechsten Partie ungeschlagen an der Tabellenspitze. Bereits am Freitag kommt es in Holtriem zum Spitzenspiel, wenn der SVB beim Verfolger antritt. Die TuS-Reserve wartet mit vier Siegen in Folge auf den Spitzenreiter auf ein Duell auf Augenhöhe.

   
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