Trotz Feldüberlegenheit und klarem Chancenplus verlor unsere 1. Herren am vergangenen Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Westerholt gegen den Tabellendritten aus Leerhafe. 3:2 hieß am Ende das Ergebnis aus Sicht der Gäste.

Das 0:1 fiel bereits in der 7. Minute. Ein abgefälschter Schuss entpuppte sich als Bogenlampe und flog überraschend über Keeper Emken hinweg ins Tor. In der Folgezeit stellten sich die Leerhafer auf das Konterspiel ein, denn das Spiel machte unsere Erste. Nach 35 Spielminuten entschied sich Trainer Fräcks für die Einwechslung von Fabian Ihnken. Ihnken, der nach einer auskurierten OP erstmals wieder im Kader stand, kam dann auch gleich zu mehreren guten Einschussmöglichkeiten. Der Ausgleichtreffer blieb aber bis zum Halbzeitpfiff aus.

 

Kurz nach Wiederanpfiff dann aber der verdiente Ausgleich. Ihnken wird mustergültig bedient, nimmt mit links an und versenkt den Ball mit der rechten Innenseite im Tor. Einige Sekunden nach dem Treffer, stand Ihnken wieder zwei mal alleine vor dem Torwart, doch zeigte Nerven wie zuvor in Hälfte eins. Das klare Chancenplus wurde nicht zur längst verdienten Führung genutzt. Stattdessen gingen die Gäste wieder in Front. Ein Schuss aus halbrechter Position sorgte für die erneute Führung der Leerhafer. Eine gute Viertelstunde vor Schluss stand unsere Erste dann auch nur noch zu Zehnt auf dem Spielfeld. Nach einem nicht geahndeten Foul sah Kai Reck die Rote Karte. Der Schiedsrichter wertete sein Meckern als Schiedsrichterbeleidigung. Doch auch zu Zehnt gaben sich die Spieler von Trainer Fräcks nicht auf. In der 82. Spielminute fasste sich Lars Bünting ein Herz und traf mit einem Distanzschuss aus ca. 20 Metern in den Winkel zum Ausgleich. Doch man ahnt es schon was jetzt kommt, in der letzten Minute der Nachspielzeit holen sich die Kicker aus Leerhafe doch noch die drei Punkte. Nach einem Abschlag landete der Ball postwendent wieder in der eigenen Hälfte. Der berühmte zweite Ball ging an die Leerhafer, die diese letzte Situation für sich entschieden.

 

Eine bittere Niederlage, doch kein Weltuntergang. Jetzt gilt Mund abputzen, weiter geht's. Nicht den schwarzen Peter an die Wand malen. Stattdessen sollte man sich auf das kommende Heimspiel konzentrieren, denn am nächsten Samstag wird in Blomberg gegen Ardorf gespielt. 

Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung.