Spannender Tag bei den Norddeutschen Meisterschaften im Judo

 

wie berichtet, hatte sich Lena Coordes für die NDEM im Judo qualifiziert. Gestern war der große Tag und wir sind nach Bremen gefahren. Die besten Judoka der Altersklasse U15 aus Schleswig Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen sind angetreten, um ihre Meister aus zu kämpfen.

Lenas Gruppe war mit 9 Kämpferinnen gut besetzt.

Wir haben an dem Tag viele spannende Kämpfe und tolle Techniken gesehen. Lena hat sich gut geschlagen, auch wenn es für eine Platzierung nicht gereicht hat. Wir waren aber auch mit einer realistischen Erwartung zu dem Turnier gefahren.

In ihrem ersten Kampf ging Lena gut mit einem Yuko für ihren Wurf in Führung. Sie konnte danach auch fast einen Haltegriff platzieren, es fehlten nur wenige Zentimeter für die Rückenlage der Gegnerin. In der darauf folgenden Standsituation blockierte Lenas Gegnerin ihren Wurf und rasselte mit Lena auf den Boden, allerdings auf Lenas Gesicht. Etwas mitgenommen war Lena davon schon. Ihrer Gegnerin gelang dann ihrerseits ein Wurf und sie bekam ebenfalls einen Yuko. Somit wieder Gleichstand. Im Boden gelang es der Gegnerin aus Lilienthal dann einen Haltegriff anzusetzen, bei dem Lena sich trotz vollster Kraftanstrengung nicht befreien konnte.

 

Nach langer Pause ging es dann für Lena in der Trostrunde weiter. Die Anspannung stieg und stieg bei Lena, die sich bewusst war, dass eine weitere Niederlage das Ausscheiden aus dem Turnier bedeutete. Anstrengung und Anspannung führten bei Lena zu ernsten Luftproblemen im Kampf gegen die Gegnerin aus Grasdorf. Nach einem Sturz war bei Lena die Luft sogar ganz weg. Lena wollte aber weiter kämpfen und hat sich einen Ruck gegeben. Lena hat Ihrer Gegnerin das Leben gut schwer gemacht. Dieser gelang es dann Lena mit einer Eindrehtechnik zu Boden zu bringen. Der Kampfrichter gab Wazaari und die beiden wollten schon weitermachen, als die Seitenrichter überstimmten und den Wurf mit Ippon beurteilten. Das war zwar keine falsche Entscheidung, hätte man aber nicht geben müssen. Und plötzlich war der Kampf und das Turnier für Lena vorbei.

 

Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung gelang es Lena dann aber doch wieder zu lächeln, denn dass wir aus dem kleinen Blomberg da mitgemischt haben, war schon etwas ganz Besonderes.

   
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